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Freie Elim Gemeinde Anklam

 

 

05.12Brennen im Geist

Pfingsten entfachte eine Flamme, die durch Gottes Gnade nie verlöschen wird. (Apostelgeschichte 18:25). Dass dieses geistliche Brennen und dieser geistliche Eifer notwendig sind, unterstreicht der Zustand der Gemeinde in Laodizea, die lau geworden ist (Offenbarung 3:14-16).

Gaben zum Dienst
Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde. Apg 1,8 
Der Heilige Geist selbst ist Gottes große Gabe an uns (Apostelgeschichte 2,38-39 Petrus sagte zu ihnen: Kehrt um, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, und ihr werdet die Gabe des heiligen Geistes empfangen. Denn euch gilt die Verheißung und euren Kindern und allen in der Ferne, allen, die der Herr, unser Gott, herbeirufen wird.) , aber Er schenkt auch Gnadengaben (Charismen) und sorgt so für göttliche Begabung und Befähigung zum Dienst für Gott und für den Leib Christi, die Gemeinde.
»Um dieser Ursache willen erinnere ich dich, die Gnadengabe Gottes anzufachen, die in dir ... ist«, drängte Paulus den Timotheus (2. Timotheus 1:6). Gott gibt uns Seine Gaben, damit wir sie fördern und einsetzen. Wenn wir sie nicht so einsetzen, wie Gott es sich wünscht, dann versagen wir gegenüber Gott und Seinen Kindern. Wir entwickeln die Gaben, indem wir sie gebrauchen. Wenn wir Gottes Gaben einsetzen, befähigt uns der Heilige Geist, führt uns und wirkt Frucht. Feuer neigt ständig dazu, auszugehen. In der geistlichen Biografie so manches Christen liest man »einst brennend«. Gibt es eine Zeit, in der Sie für Gott mehr brannten, als dies heute der Fall ist? Mit Sicherheit, und heute scheint es, al sei diese Flamme am erlöschen. Gott sei Dank kann eine flackernde Flamme, oder ein glimmender Docht der schon fast erloschen ist, neu zu einem strahlenden Feuer angefacht werden. Fünfmal gibt Gott in 3. Mose 6 die Anweisung, dass das Feuer auf dem Brandopferaltar nicht erlöschen darf. Das Feuer war ursprünglich von Gott vom Himmel gegeben worden (3. Mose 9:24; 2. Chronik 7:1). Gott sorgt für das Feuer, aber wir müssen dafür sorgen, dass es nicht erlischt. Was immer auch die Kosten sein mögen, wir müssen die Flamme des Geistes auf dem Altar unserer Herzen am Brennen erhalten. Das griechische Wort für »anfachen« in 2. Timotheus 1:6 bezieht sich auf den Gebrauch eines Blasebalgs, um ein schwelendes Feuer wieder anzufachen. Ein solcher Vorgang erforderte große Anstrengung. Timotheus sollte alles in seiner Macht Stehende tun, um die Gegenwart des Heiligen Geistes wirken zu lassen.

Kann es sein, dass es eine Gefahr für uns Christen ist, wenn
wir die Tradition mehr lieben als Jesus Christus, unseren König ?

Brennend für Gott

Der Heilige Geist ist die dritte Person der Dreieinigkeit, über die wir so wenig wissen. In der Bibel wird der Heilige Geist auch mit Feuer in Verbindung gebracht. Weshalb wählt die Heilige Schrift das Feuer, um Seine Gegenwart und Rolle zu veranschaulichen? Auf welchen Segen deutet dies für uns hin?
Johannes der Täufer hatte von Jesus vorausgesagt: » ... er wird euch mit heiligern Geist und Feuer taufen« (Matthäus 3:11; Lukas 3:16). Das Kommen des Heiligen Geistes soll die Wirkung von Feuer haben. (Feuer stellt offenbar die alles bewegende, sowie die läuternde und reinigende Kraft des Heiligen Geistes dar.) An Pfingsten, als der Heilige Geist sichtbar herniederkam, erfüllte dieser die 120 Jünger. Die Ausgießung des Geistes machte aus mutlosen Jüngern freudige Bekenner. Das zeigte sich auch sofort in der Vollmacht, mit der Petrus predigte, und hatte seine Auswirkung darin, dass Gemeinde entstand (Apostelgeschichte 2:37). Sie bahnte der Frohen Botschaft aber auch den Weg zu den Heiden. Jesus hatte gesagt: »Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen« (Lukas 12:49). Das Ziel Gottes des Vaters zu erfüllen, brannte in Jesus wie ein unauslöschbares Feuer. Er besaß eine brennende Bereitschaft, des Vaters Willen zu erfüllen, und sucht dies auch bei Seinen Jüngern. Das Wort »enthusiastisch« hat die Wurzel »en theos«, d. h. in Gott. Wenn Gott Seinen Geist in unsere Persönlichkeit hineinlegt, dann brennt sie mit heiliger Dynamik für Ihn und steckt andere in Brand. Ein Dozent an der New Yorker Universität, H. H. Horne, sagte, dass das Geheimnis guten Lehrens in der Ansteckung bestehe. Feuer ist anziehend. Feuer motiviert. Feuer entfacht wiederum selbst Feuer; es liegt in der Natur des Feuers, in Brand zu stecken. Es hat reinigende Wirkung. Gott sagte zu Jeremia: » ... so will ich meine Worte in deinem Mund zu Feuer machen« (Jeremia 5:14). Hier bezieht sich Gott auf Feuer als Zeichen des Gerichts. Aber Gott gebraucht gleichermaßen auch die Verkündigung des Wortes Gottes als Feuer, damit Sein Volk von heiliger Liebe, heiligem Eifer und Gehorsam in Brand gesteckt wird. So wie die Priester im Alten Testament das Feuer auf dem Altar nicht ausgehen ließen, sollen auch wir unsere Hingabe beständig aufrechterhalten. Es ehrt Gott, wenn wir unsere Hingabe immer wieder erneuern, unsere Abhängigkeit von Ihm bekennen und wieder neu den Dienst Seines Geistes in und durch uns annehmen und erbitten. Das Feuer Gottes spricht auch von der Kraft Gottes. Verfolgung vermag dieses Feuer nicht zu ersticken. Kräftiger Wind kann ein loderndes Feuer niemals auslöschen, solange es Nahrung hat. Starker Wind treibt das Feuer eines Flächenbrandes voran. Röm 8,14-15 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Söhne und Töchter Gottes.15 Denn ihr habt doch nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, um wiederum in Furcht zu leben; nein, ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater!